Ultima Thule - Nordkinn

 

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Datum: 18. Oktober bis 28. Oktober 2007
Route: Doki - Mehamn - Narvik - Berlin - Doki
Hauptziel: Halbinsel Nordkinn (Kommune Gamvik)

18.Oktober 07, nun ist es endlich soweit, unsere in eine fast unberührte Vegetation, indem die Natur noch Natur ist, beginnt.

Ja, man könnte gar fast meinen, es ist die Reise nach Ultima Thule. Wie sie einst der alte griechische Händler, Geograf und Entdecker Pytheas in der Antike erkundete.

Unser Reiseziel ist nicht der Nordwesten Europas, nein unser Ziel liegt jenseits des Polarkreises. 2300 Kilometer von unserem Heimatort entfernt, dort liegt, in einer Vegetationszone ganz ohne Bäume, unser Ziel Mehamn.

Anreise

Mit dem Auto ging es gegen 17Uhr nun endlich los, die Rucksäcke waren randvoll gepackt und sorgfältig im Auto verstaut.

“Machts jut” in Eile von den Eltern verabschiedet, noch kurz umarmt, das eine oder andere Foto gemacht und ab ging es. Gechillt gefahren, über Landstraße und Autobahn bis zum Berliner Ring, ein hektischer Blick auf die Uhr verhieß nichts gutes.

So war es um uns geschehen, große Baustellen des Berliner Rings hinderten uns daran in Berlin einzufahren, abgefahren, umgefahren, voll gefahren ging es unter Volldampf auf dem richtigen Weg in Berlin rein. Gegen die Zeit aber doch mit gewisser Ruhe ging es auf unseren Parkplatz beim MacPark nähe des Flughafen Berlin-Tegel. Günstig und wohlwollend stiegen wir in den uns angebotenen Shuttle-Service ein, ab Richtung Flughafen.

80 Minuten vor der Zeit war der Checkin abgeschlossen, spätestens nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten, stieg der Puls und somit die Aufregung. Yeah, das gab noch mal richtig Schub, mit breitem Grinsen schlenderten wir durch den DutyFree-Bereich.

18. Oktober 2007
19:53 Alles o.k., sind da
20:48 Boarding
20:57 Blonde Püppis zeigen uns wie’s geht
21:05 Über den Wolken....
22:35 Runter kommen
23:47 Schlaflos in Oslo

Karsten und Frank Schumann
UltimaThule-Nordkinn

19. Oktober 2009

Schlaflos in Oslo

Nach unser Ankunft war erst einmal warten angesagt, denn der Verbindungsflug nach Mehamn ging erst am nächsten Tag gegen 8. Da wir auch kein Interesse hatten vom Flughafen in Richtung Stadt zu gurken um dort im Hotel zu übernachten, verbrachten wir die Nacht auf dem Flughafen.
Schon lustig, gegen 1 wurde es so richtig leer. Wir beide waren fast die einzigen auf dem Flughafen, Zeit um ein wenig die Augen zu schonen....naja, bei mir ging das nicht so einfach....

Gegen 6 nun endlich, kam leben in die Bude. Schnell einen Kaffee geholt, gefrühstückt am Flughafen-Bahnhof und in Richtung Checkin stolziert. Gepäck aufgegeben, die BW-Stiefel ausgezogen, Taschen entleert und durch den Metalldetektor, Sachen entgegen genommen. Halbe Umdrehung nach links, geschafft, Duty-Free. Eigentlich hätte man auch hier übernachten können ;)

In Richtung Gate 21 spaziert, vorbei an Frank’s Bar, nun hieß es warten bis zum Boarding. Gegen 7:50 die Sitzplatzkarten geholt und den Flieger infiltriert. Yeah, und schon ging es los in Richtung Tromsö, einen wunderschöner Sonnenaufgang später war gegen 10Uhr auch Tromsö erreicht.

Umsteigen in den Propeller-Flieger DH-1 der Wideroe Airline, die zur SAS Luftlinie gehört und die kleinen Flugplätze bedient. Yeah, der Soundpegel war zwar entsprechend hoch, doch es war ein geiles Erlebnis, nur knapp über der dicken Wolkendecke ging es von Flugplatz zu Flugplatz. Zwar merkt man jede Turbulenz, aber es war ein schickes Abenteuer mit beeindruckenden Luftbildern. Was für eine Landschaft, yeah, der Puls stieg an, man klebte mehr an der Scheibe als sonst wo.

Als wir Turbulent in Hammerfest einflogen, wurden wir aus unseren Träumereien geholt. Auf vereister Bahn mit starken Böhen von links, Glückte die Landung doch. Yeah, das war unser vorletzter Flughafen, danach folgt, nach nunmehr knapp 2h, Mehamn. So auch diese Landung war Turbulent, dicke, große Hagelkörner trafen das Flugzeug. Der Küstenabschnitt des Nordkinns wurde stark aufgewühlt, die Gischt peitschte in die höhe, die karge, felsige Landschaft war von Eisüberzogen. Die Flüsse und Seen, soweit es sich erkennen ließ, waren gefroren. Das Ziel Kinnarodden war somit für uns gestorben, zumindest wollten wir uns bei den  ca. 20km nicht diversen Frakturen zu ziehen.

Adventure Camp

Yeah, am Flughafen empfing uns schon Vidar, bei dem wir unsere Unterkunft hatten. Nachdem wir unser Gepäck erhielten, ging es los in Richtung “Adventure Camp”.

Adventure Camp Mehamn
UltimaThule-Nordkinn

Schlaflos in Oslo

Nach unser Ankunft war erst einmal warten angesagt, denn der Verbindungsflug nach Mehamn ging erst am nächsten Tag gegen 8. Da wir auch kein Interesse hatten vom Flughafen in Richtung Stadt zu gurken um dort im Hotel zu übernachten, verbrachten wir die Nacht auf dem Flughafen.
Schon lustig, gegen 1 wurde es so richtig leer. Wir beide waren fast die einzigen auf dem Flughafen, Zeit um ein wenig die Augen zu schonen....naja, bei mir ging das nicht so einfach....

Gegen 6 nun endlich, kam leben in die Bude. Schnell einen Kaffee geholt, gefrühstückt am Flughafen-Bahnhof und in Richtung Checkin stolziert. Gepäck aufgegeben, die BW-Stiefel ausgezogen, Taschen entleert und durch den Metalldetektor, Sachen entgegen genommen. Halbe Umdrehung nach links, geschafft, Duty-Free. Eigentlich hätte man auch hier übernachten können ;)

In Richtung Gate 21 spaziert, vorbei an Frank’s Bar, nun hieß es warten bis zum Boarding. Gegen 7:50 die Sitzplatzkarten geholt und den Flieger infiltriert. Yeah, und schon ging es los in Richtung Tromsö, einen wunderschöner Sonnenaufgang später war gegen 10Uhr auch Tromsö erreicht.

Umsteigen in den Propeller-Flieger

 

Bilder

 
Karsten und Frank Schumann